Allgemein

Autonomes Fahren in der Grenzregion Niederlande-Deutschland

Das Interreg-Projekt ‘Interregional Automated Transport‘ (I-AT) wurde 2017 von der Euregio ins Leben gerufen, um die Entwicklung und das Wachstum von Innovationen auf dem Gebiet des autonomen Fahrens für die Mobilitäts- und Logistikbranchen in Gelderland, Nordbrabant, Limburg und Nordrhein-Westfalen zu stimulieren. Das Projekt geht zurück auf ein Testprojekt der Provinz Gelderland, bei dem zwei selbstfahrende Fahrzeuge, die so genannten WEpods, auf öffentlichen Straßen in den Städten Ede und Wageningen eingesetzt wurden.

Die Zielstellung

Das Ziel des Projekts ist es, selbstfahrenden - und so möglich grenzüberschreitenden - Verkehr für Personen und Güter in der Praxis zu untersuchen und zu testen. Die Projektpartner arbeiten außerdem an der Entwicklung von Prototypen und der Durchführung von Pilotprojekten in der Region, um neue Erkenntnisse zu gewinnen, die Rahmenbedingungen und Möglichkeiten für den selbstfahrenden Verkehr zu untersuchen und grenzüberschreitende Anwendungsmöglichkeiten zu fördern.

Konkret hat das Projekt unter anderem geführt zur Entwicklung eines Pilotprojektes mit einem selbstfahrenden Shuttles am Flughafen Weeze; zur Integration des autonomen Fahrens in den Autotechnikkurs am Technova College in Ede; zu einiger, praktischer Studien zu den Voraussetzungen für autonomes Fahren und Truck Platooning und zur Entwicklung eines neuen, autonom fahrenden Busses ‘Mission‘, der auf der Teststrecke in Aldenhoven (bei Aachen) ein umfangreiches Testprogramm durchlaufen hat.

Partner

Im Rahmen des I-AT-Projektes arbeiten 21 Partner aus den Bereichen KMU, Wissenschaft und Forschung, Großunternehmen, öffentliche Verkehrsbetriebe sowie Unternehmen und Regierungsinstitutionen aus dem niederländisch-deutschen Grenzgebiet zusammen.

Broschüre 

Sie finden mehr Informationen über I-AT und ihre Partner in unserer Broschüre.