Großes Interesse an den ersten selbstfahrenden Shuttles in Deutschland

21.02.2019 Duitse primeur met zelfrijdende shuttles

Großes Interesse an den ersten selbstfahrenden Shuttles in Deutschland

Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst und Conny Bieze, die Regionalministerin für Mobilität und Logistik der Provinz Gelderland, gaben am 21. Februar 2019 am Airport Weeze den offiziellen Startschuss für ein Testprojekt mit automatisierten Shuttles. Viele Passagiere und Pressevertreter waren gekommen, um dieses neue Transportmittel auszuprobieren.

Erstmalig in NRW

Zum ersten Mal wurden in Nordrhein-Westfalen automatisierte Fahrzeuge als öffentliche Verkehrsmittel eingesetzt. Passagiere können zwischen dem Parkplatz, dem Hotel und dem Terminal am Flughafen Weeze pendeln. Aus Sicherheitsgründen ist immer ein Begleiter an Bord.

Sondergenehmigung

Die automatisierten Shuttles sind in den Niederlanden zugelassen. In Weeze können sie nun dank einer Sondergenehmigung der Bezirksregierung Düsseldorfer auch Personen befördern.

 "Wir wollen Nordrhein-Westfalen zur Modellregion für Mobilität 4.0 entwickeln. Dies erfordert optimale Testbedingungen wie hier auf dem Flughafen in Weeze. Nur wenn wir neue Mobilitätskonzepte wie automatisiertes Fahren in der täglichen Praxis testen, können wir Schritte in eine neue Zukunft der Mobilität unternehmen", sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst zu Beginn des Projekts am Flughafen Weeze.

 Die Regionalminsterin Conny Bieze unterstrich die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit. “Deutsche und niederländische Unternehmen und Organisationen arbeiten gemeinsam an der Mobilität der Zukunft. Ich freue mich sehr, dass wir dank der hier geschaffenen Testmöglichkeiten einen großen Schritt machen können.“

Internationales Projekt

Die selbstfahrenden Shuttles - die WEpods, die zuvor in Wageningen auf dem Campus eingesetzt wurden - sind Teil eines großen, europäischen Projekts mit 22 niederländischen und deutschen Unternehmen und Organisationen. Ziel ist es, möglichst viele Erfahrungen mit und Einsichten über den selbstfahrenden öffentlichen Verkehr zu sammeln. Ist dies die Antwort auf viele Probleme wie überfüllte Städte, Staus und CO2-Emissionen? Und was muss die Regierung tun, um dies zu ermöglichen? Wie reagieren die Menschen auf den selbstfahrenden öffentlichen Verkehr? Alles Fragen, die beantwortet werden müssen. Dieses Project trägt hierzu bei. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.i-at.eu/.

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